
Im Zuge neuer Möglichkeiten durch KI tritt eine unbequeme Wahrheit zutage: Die meisten Unternehmen geben zu viel für Inhalte aus, die immer weniger Ergebnisse liefern. Mit dem richtigen Ansatz ist das jedoch passé.
Denn allzu oft werden Lernbudgets durch Überschneidungen in Bibliotheken, unzureichend genutzte Abonnements und Inhalte überstrapaziert, die den Skillanforderungen von heute nicht mehr gerecht werden. Dadurch verursacht die Entwicklung von Skills hohe Kosten und einen geringen Lernwert – ein Zustand, der bei Lernenden und Führungskräften zunehmend in Frust resultiert.
Gleichzeitig gilt es, immer anspruchsvollere Erwartungen zu erfüllen: HR- und L&D-Teams sollen die KI-Transformation fördern, müssen aber mit budgetären Spielräumen zurechtkommen, die den Einsatz von weniger Ressourcen zulassen als je zuvor. Dies erhöht den Druck, Möglichkeiten für Einsparungen zu finden. Ein einfacher Ansatzpunkt hierfür findet sich in Lerninhalten.
Die immense Blase, wie wir sie heute bei Lerninhalten sehen, ist nicht über Nacht entstanden. Sie ist Resultat der jahrelangen Praxis von Unternehmen, bestehende Inhaltsanbieter um weitere zu ergänzen, um neue Rollen, Skills und Initiativen zu unterstützen. Im Gleichschritt mit dem Wandel, der sich in Belegschaft und Arbeitsweisen vollzog, veränderten sich auch die Anforderungen an die Lerninhalte. Das Ergebnis zeigt sich in der Fragmentierung des heutigen Ökosystems:
Wie Analysen von Degreed zeigen, überschneiden sich die Inhalte vieler führender Anbieter zu 55 % oder mehr mit dem Inhaltsangebot, das im Rahmen von Degreed Open Library für alle Degreed-Kunden inbegriffen ist. Wer als Degreed-Kunde auf externe Inhaltsanbieter zurückgreift, bezahlt mitunter also mehrfach für weitgehend ähnliche Inhalte.
Das Problem ist dabei nicht die Qualität der Inhalte. Fragwürdig sind diese Überschneidungen aus Sicht der Strategie.
Degreed bietet Unternehmen ein bewährtes Modell aus drei einfachen Schritten, mit dem sie gezielt Kompetenz aufbauen, statt laufend weitere Inhalte anzuhäufen.

Im ersten Schritt benötigen Sie Klarheit über die Inhalte, die sich in Ihren Bibliotheken über verschiedene Plattformen verteilen, und darüber, wo Redundanzen bestehen.
Dabei hilft das Auditing-Tool von Degreed, das anhand von semantischen Abgleichsverfahren den Grad der Überschneidungen zwischen den bei bestehenden Anbietern und in Degreed Open Library verfügbaren Inhalten ermittelt. Dies gibt Aufschluss darüber, inwieweit sich grundlegende Inhaltsanforderungen durch das bereits in Degreed Learning inbegriffene Inhaltsangebot aus Open Library erfüllen lassen. Bei vielen unserer Kunden stellte sich heraus, dass ihre am häufigsten genutzten Inhalte bereits durch Open Library abgedeckt sind. Indem Redundanzen wie diese aufgespürt und beseitigt werden, lassen sich erhebliche Kosteneinsparungen realisieren.
Ganz unmittelbar besteht hier also eine Möglichkeit, Inhaltsanbieter zu konsolidieren und Budgets anderweitig einzusetzen.
Degreed-Kunden müssen nicht mehr tun, als Degreed Open Library zu aktivieren, und schon haben sie Zugang zu Lernpfaden, die die gefragtesten Skills am Markt abdecken. So etwa zu den Themen KI-Bereitschaft, Datenanalyse und SQL, die sich besonders großem Anklang erfreuen.
Die Vorteile von Open Library im Einzelnen:
Mit Open Library können Unternehmen grundlegende Lerninhalte aus externen Abonnements ersetzen oder reduzieren. Zugleich bedarf es aber auch einer Analyse der verschiedenen Arten bzw. Register von Inhalten. Denn in jeder Bibliothek finden sich Kataloge für Inhalte zu Themen mit hoher Priorität sowie zu spezifischen Anforderungen bestimmter Rollen oder Branchen. Sehr wahrscheinlich gibt es aber auch jede Menge mittelmäßige oder unnötige Inhalte, die sich ausrangieren lassen.
Viele Unternehmen können allein durch diesen Ansatz Kosten in siebenstelliger Höhe einsparen. So konnten Unternehmen, die Degreed Open Library bereits nutzen, beachtliche Einsparungen und geschäftliche Ergebnisse erzielen:
Einsparungen sind dabei nicht nur bei doppelt bezogenen Standardinhalten realisierbar, sondern auch bei den Kosten für etwaige individuelle Leistungen wie Services, Programme und die Erstattung von Bildungsmaßnahmen, die nicht mehr benötigt werden. Unsere Kunden haben diese Ergebnisse jedoch nicht durch Einschnitte bei ihren Lerninitiativen erzielt, sondern durch intelligenteres Ausgabenmanagement.
Eine grundlegende Abdeckung ist zwar unerlässlich, doch allein durch sie lässt sich die Transformation einer Belegschaft nur selten bewerkstelligen. Deshalb bietet unser Serviceteam die Möglichkeit, Open Library um Lernpfade mit individuell angepassten Inhalten zu erweitern, die in Zusammenarbeit mit unseren internen Expert:innen kuratiert und bereitgestellt werden. Möglich ist dies für:
Dabei kommt KI zum Einsatz, dank derer sich Lernpfade innerhalb kürzester Zeit in großem Umfang zusammenstellen lassen. Zugleich legen aber auch die Experten für Instructional Design von Degreed Hand an, um die Lernpfade im Hinblick auf Qualität, Genauigkeit und kulturelle Eignung zu optimieren. Das Ergebnis ist KI-Agilität mit menschlicher Präzision, jedoch ohne die Kosten oder Verzögerungen, die bislang mit der Erstellung maßgeschneiderter Inhalte verbunden waren. Dadurch kann die Entwicklungszeit von Inhalten von Monaten oder Wochen auf wenige Tage verkürzt werden.
In diesem 3-Schritte-Prozess arbeiten Degreed Open Library und unsere internen KI-Kuratierungsservices Hand in Hand, um Unternehmen zu einem strategischeren Ausgabenmanagement zu verhelfen.
Damit erhalten Sie einen starken Verbund, der sowohl zur Reduzierung von Ausgaben als auch zur Förderung schneller verfügbarer Kompetenz und Arbeitsleistung beiträgt.
Durch den Kauf von immer mehr Inhalten lässt sich die Zukunft des Lernens nicht gestalten. Was es stattdessen braucht, ist die Kuratierung zielführender Lernpfade, die auf konkrete Skill- und Geschäftsanforderungen ausgelegt sind, und der Einsatz von KI, um das zu skalieren, was funktioniert.
Mit Degreed Open Library und unseren Services zur KI-Lernpfadkuratierung können HR- und L&D-Führungskräfte unnötige Ausgaben für Inhalte einsparen und im gleichen Zug eine bessere Lernerfahrung gestalten. In diesem Prozess erhalten Sie die Tools und Programme, die Sie benötigen, um eine anpassungsfähige, KI-bereite Belegschaft aufzubauen – und zwar ohne Kompromisse bei der Qualität oder Wirkung Ihrer Inhalte. Wenn es also auch bei Ihnen gilt, mit weniger mehr zu erreichen, ist die Optimierung Ihrer Ausgaben für Lerninhalte ein guter Anfang.

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