Erfolgsstorys   /  Erfolgsgeschichte aus der Technologiebranche

Tech-Unternehmen ermöglicht Beschäftigten erfahrungsorientiertes Lernen mit Degreed

Lesen Sie, wie das erfahrungsorientierte Lernen von Degreed ein Pilotprojekt für einen internen Rollentausch in den Teams Professional Services und Global Supply Chain eines führenden Technologieherstellers ermöglichte.

Zusammenfassung

Degreed Experiential Learning

Die Verantwortlichen in einem Tech-Unternehmen erkannten, dass ein wichtiger Weiterbildungsbereich in ihrem Unternehmen fehlte und noch nicht alle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ihrer Beschäftigten und ihres Unternehmens ausgeschöpft waren.

Bisher konnten Angestellte ihre neuen Skills nur anwenden und weiterentwickeln, wenn ihre Führungskräfte ihnen anspruchsvolle Aufgaben zuteilten oder ähnliche Chancen in einer anderen Geschäftseinheit sahen. Doch L&D-Teams wussten, dass die Beschäftigten ihre Entwicklung selbst aktiv mitsteuern wollten, und so fanden Weiterbildungsverantwortliche neue Wege für eine gleichberechtigte Verteilung von praktischen Lernerfahrungen – die Beschäftigten konnten ihre neu erlangten Skills nun in echten Arbeitssituationen anwenden und gleichzeitig wertvolle Kontakte für ihre berufliche Zukunft knüpfen. Als ersten Schritt hin zu einem systematischen Matching von Mitarbeitenden und Karrierechancen erweiterten die Weiterbildungsverantwortlichen ihre bestehende Lernplattform um erfahrungsorientiertes Lernen von Degreed.

Das intuitiv und benutzerfreundlich gestaltete Degreed Experiential Learning half den Beschäftigten dabei, sich aus ihrer Komfortzone herauszubewegen und neue Skills aufzubauen. Führungskräfte, denen es teilweise schwerfiel, die richtigen Talente zu finden, konnten so Aufgaben gemeinsam mit Beschäftigten, mit denen sie sonst vielleicht keinen Kontakt gehabt hätten, effizienter fertigstellen. Das Unternehmen sparte somit nicht nur Geld, sondern konnte auch eine starke Kultur der Inklusion im gesamten Unternehmen und einen gleichberechtigten Zugang zu echten Karrierechancen fördern.

KUNDEN-STECKBRIEF

Company Icon

Branche:

Technologie

Hauptsitz:

Nordamerika

Unternehmensgröße:

8,000+

Die Herausforderung

Weiterbildung neu gedacht

Die Verantwortlichen eines Tech-Unternehmens sahen, dass noch nicht alle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Beschäftigten und des Unternehmens ausgeschöpft waren. Mitarbeiterbefragungen zur Interaktion der Beschäftigten zeigten über viele Jahre, wie unzufrieden die Teilnehmenden
vor allem mit den Möglichkeiten zur individuellen Weiterentwicklung ihrer Karriere waren. Die Weiterbildungsverantwortlichen erkannten, dass Mitarbeitende neue Möglichkeiten brauchten, um ihre Skills auszubauen, vor allem im Bereich neuer Technologien. Gleichzeitig sollte dadurch die Unternehmensentwicklung unterstützt werden. Als wichtigen ersten Schritt nutzte das schlank aufgestellte L&D-Team des Unternehmens die Learning Experience Platform (LXP) und die Upskilling-Lösung von Degreed, um ein internes Bildungsnetzwerk weltweit aufzubauen und zu skalieren.

Die Interaktionen stiegen sprunghaft an, da Angestellte nun einfachen Online-Zugang
zu einer großen Auswahl an internen und externen Lerninhalten hatten. Beschäftigte haben Selbsteinschätzungen in 38.000 Skills vorgenommen und 325.000 Inhaltselemente abgeschlossen. Das Netzwerk erhielt so einen durchschnittlichen NPS-Wert (Net Promoter Score) von 29. Die Weiterbildungsverantwortlichen waren jedoch davon überzeugt, dass ein ambitionierter nächster Schritt die berufliche Entwicklung der Mitarbeitenden noch stärker fördern könnte: durch das Matching mit Karrierechancen außerhalb ihrer aktuellen Rollen oder Teams. Unser Ziel? Das Ziel? Führungskräfte mit den richtigen Tools auszustatten, Talente funktionsübergreifend einzusetzen und Beschäftigte durch verbessertes Mentoring dabei zu unterstützen, neue Skills direkt anzuwenden.

Bisher konnten Angestellte ihre neuen Skills nur anwenden und weiterentwickeln, wenn ihre Führungskräfte ihnen anspruchsvolle Aufgaben zuteilten oder ähnliche Chancen in einer anderen Geschäftseinheit sahen. Gerade für remote arbeitende Mitarbeitende oder weniger stark vernetzte Beschäftigte, war es jedoch deutlich schwieriger, neue Karrierechancen zu finden. „Die Corona-Pandemie hat diese Situation noch weiter verschärft“, so der Weiterbildungsverantwortliche des Unternehmens. „Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten plötzlich in einem Büro, in dem Sie noch keine Kontakte knüpfen konnten. Wie sollen Sie in einer solchen Situation mögliche Chancen erkennen?“ Während manche Teams mithilfe von Tabellenkalkulationen oder anderen manuellen Methoden versuchten, einen Überblick über mögliche Karrierechancen zu behalten, suchte die L&D-Abteilung nach neuen Wegen für eine gleichberechtigte Verteilung von praktischen Lernerfahrungen im gesamten Unternehmen.

„Das Ziel? Führungskräfte mit den richtigen Tools auszustatten, Talente funktionsübergreifend einzusetzen und Beschäftigte durch verbessertes Mentoring dabei zu unterstützen, neue Skills direkt anzuwenden.“

Die Lösung

Degreed Experiential Learning

Um Mitarbeitenden passende Karrierechancen anbieten zu können, erweiterten die Weiterbildungsverantwortlichen ihre bestehende Lernplattform um Degreed Experiential Learning und testeten die Lösung zunächst in den Teams Professional Services und Global Supply Chain. Das Professional Services-Team unterstützt Projekte, die direkt zum Umsatz beitragen. Deshalb sind die Führungskräfte auf kurzfristig verfügbare und sofort einsetzbare Ressourcen angewiesen. Das Team beteiligte sich am Pilotprojekt, um Mitarbeitenden neue Karrierechancen zu eröffnen und zu testen, ob sich diese Einsätze gezielt bewerben und schnell mit passenden Personen besetzen ließen.

Global Supply Chain, ein größerer Bereich mit 1.800 Mitarbeitenden, nahm am Pilotprojekt teil, um zu prüfen, ob die Funktionen für Degreed Experiential Learning offene Aufgaben unternehmensweit besser sichtbar machen und so deren Bearbeitung erleichtern können, so der Weiterbildungsverantwortliche. „Das Team hatte Projekte zurückgestellt, weil dafür keine Ressourcen verfügbar waren. Diese Vorhaben waren zwar wichtig, konnten wegen der hohen Belastung im Kerngeschäft aber nicht priorisiert werden.“ Zur Unterstützung des Pilotprojekts erstellte L&D zielgruppenspezifische Arbeitshilfen für alle Beteiligten: für Führungskräfte, die Talente empfehlen, für Anbieter:innen von Karrierechancen, die Talente suchen, für die Beschäftigten selbst und für das Unternehmen als Ganzes.

„Wir haben für jede Zielgruppe herausgearbeitet, welchen Mehrwert das Pilotprojekt für sie bietet“, so der Weiterbildungsverantwortliche. „Als Führungskraft zögere ich vielleicht, Talente weiterzuempfehlen, denn vielleicht könnte ich jemanden mit derartigen Skills besser in meinem eigenen Team gebrauchen.

Für Anbieter:innen von Karrierechancen schauten wir genau, ob interne Talente gleich gute Skills aufwiesen wie mögliche Neueinstellungen.

Die Weiterentwicklung von Beschäftigten ist in unserer Unternehmenskultur verankert. Aber es geht auch um Reziprozität, es geht um ein Miteinander. Sie teilen eine Karrierechance und bekommen dafür vielleicht ein Talent, das sogar noch bessere Skills in dem jeweiligen Bereich aufweist. Eine Win-Win-Situation für alle.“

Ergebnisse

Eine neue Art zu lernen

Allein in den ersten drei Monaten nach Einführung des internen Rollentauschs wurden 74 Karrierechancen geschaffen und 27 Auswahlentscheidungen getroffen, was zu einer Besetzungsrate von 36,5 % führte.

Die Teilnehmenden beschrieben die interne Jobbörse als intuitiv und benutzerfreundlich. Laut den Weiterbildungsverantwortlichen sparte das Pilotprojekt in den ersten drei Monaten schätzungsweise mindestens 50.000 USD an Lohnkosten ein – eine Zahl, die mit Ausweitung des Programms noch deutlich steigen kann.

Persönliche und berufliche Weiterentwicklung: Teilnehmende bauten neue Skills auf, indem sie sich neuen Herausforderungen stellten und neu erworbenes Wissen praktisch anwendeten. Eine Mitarbeiterin aus dem Kundenservice, deren Schwerpunkt normalerweise auf Vertragsverlängerungen liegt, wechselte in den Bereich Customer Experience und übernahm dort eine leitende Funktion. Dadurch erhielt sie umfassende Einblicke in die gesamte Kundenerfahrung über das vollständige Produktportfolio hinweg. „In dieser Zeit hatte ich die Gelegenheit, viele talentierte Menschen im gesamten Unternehmen kennenzulernen. Ihr Wissen, ihr Engagement und ihre positive Haltung haben mich sehr inspiriert und mir geholfen, mich sowohl beruflich als auch persönlich weiterzuentwickeln.“

Während einige Mitarbeitende vor allem neue Skills aufbauten, profitierten andere in erster Linie davon, ihr berufliches Netzwerk zu erweitern, so der Weiterbildungsverantwortliche. „Einige Mitarbeitende entschieden sich bewusst für Einsätze, die sie bereits gut bewältigen konnten. Ihr Ziel war es, bestimmte Führungskräfte kennenzulernen oder Erfahrungen in einem anderen Bereich zu sammeln. So konnte beispielsweise ein Projektmanager einen Marketing-Einsatz übernehmen, um Einblicke in diesen Bereich zu erhalten. Das hatten wir so zunächst nicht erwartet.“ Ein weiterer Vorteil war laut dem Weiterbildungsverantwortlichen, dass Degreed Karrierechancen für einen größeren Personenkreis sichtbar machte und dadurch unbewusste Vorurteile im Auswahlprozess reduzierte.

Das positive Feedback der Mitarbeitenden auf Fragen wie „Würden Sie das Programm weiterempfehlen?“, „War es für Sie hilfreich?“ und „Haben Sie etwas gelernt?“ war überwältigend, so der Weiterbildungsverantwortliche. Auch die Führungskräfte nahmen das Programm gut an.

Unterstützung durch Führungskräfte: Im Allgemeinen sind Führungskräfte gut darin, sich regelmäßig mit Mitarbeitenden auszutauschen, ihre Leistung zu beurteilen und Feedback zu rollenspezifischen Zielen zu geben. Schwieriger kann es hingegen sein, Mitarbeitende bei der Skillentwicklung und Karriereplanung zu unterstützen. Die Plattform von Degreed bietet einen klaren Rahmen und eine strukturierte Grundlage für die Weiterentwicklung.

Mit Degreed Experiential Learning erhalten Führungskräfte weltweit Zugang zu einem breiteren internen Talentpool – auch zu Mitarbeitenden, die sie sonst vielleicht nie kennengelernt hätten. Zwei leitende Führungskräfte gaben an, dass das Programm ihnen zusätzliche personelle Unterstützung sowie neue Denkansätze bot und zugleich die Arbeit beschleunigte. In einem konkreten Fall war die Beauftragung externer Unterstützung aufgrund des begrenzten Zeitrahmens nicht praktikabel. In einem anderen Fall konnte eine Führungskraft ihr Team bei der Erledigung anstehender Aufgaben unterstützen, weil eine Teilnehmerin Projekte übernahm und dabei praktische Erfahrung mit Microsoft Power BI sammelte.

L&D-Einblicke: Mithilfe von Degreed gewann das L&D-Team neue Einblicke, die zur Verbesserung der Lernprogramme beitragen können.

„Wenn es etwa für bestimmte Karrierechancen keine Resonanz gibt, können wir das erkennen und anschließend untersuchen, woran es liegt“, erklärte der Weiterbildungsverantwortliche. „Manchmal entscheiden sich Mitarbeitende auch gezielt für ein Projekt, weil sie mit einer außergewöhnlich guten Führungskraft zusammenarbeiten möchten. Ihnen geht es dann weniger um die Skills, die sie dort erlernen können, als vielmehr um den Kontakt mit dieser Führungskraft. Die Plattform liefert uns Daten, um diese Zusammenhänge weiter zu analysieren.“

Gleiche Entwicklungschancen für alle: Die Plattform fördert die interne Mobilität und macht Entwicklungsmöglichkeiten für mehr Mitarbeitende sichtbar. So unterstützt sie eine bereits ausgeprägte Unternehmenskultur der Inklusion und erweitert den Zugang zu Karrierechancen. Im nächsten Schritt startet das IT-Team ein Pilotprojekt mit erfahrungsorientiertem Lernen von Degreed, um durch den Austausch mit neuen Talenten zusätzliche Innovationsimpulse zu schaffen.

„Mit dem erfahrungsorientierten Lernen von Degreed erreicht die Karriereentwicklung eine neue Dimension“, erklärte der Weiterbildungsverantwortliche. „Auch wenn die Mitarbeiterentwicklung für uns im Mittelpunkt stand, hat uns Degreed dabei geholfen, bestimmte Geschäftsbereiche auszumachen, in denen Projekte auf der Strecke bleiben, weil es uns an Ressourcen oder der richtigen Priorisierung fehlt. Ein zusätzlicher Service ohne zusätzliche Kosten.“

„Das Pilotprojekt sparte in den ersten drei Monaten schätzungsweise mindestens 50.000 USD an Lohnkosten ein – eine Zahl, die mit Ausweitung des Programms noch deutlich steigen kann.“