ERFOLGSGESCHICHTEN   /  Erfolgsgeschichte von Pernot Ricard

Pernod Ricard macht Skilldaten zur strategischen Geschäftsressource

Gestützt auf Degreed implementierte Pernod Ricard ein skillorientiertes Ökosystem für einheitliches Lernen von 18.000 Mitarbeitenden weltweit. So konnte das Unternehmen Einsparungen in Höhe von 600.000 Euro realisieren und Skill-Intelligence zu Mitarbeitenden für die Führungsebene verfügbar machen.

Pernod Ricard macht Skilldaten zur strategischen Geschäftsressource
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Zusammenfassung

Pernod Ricard fördert Transformation der Belegschaft durch Abstimmung von Skill- und Geschäftsanforderungen

Pernod Ricard ist einer der weltweit führenden Hersteller von Premium-Spirituosen mit einem Portfolio aus mehr als 150 Marken, darunter etwa Jameson, Chivas, Ballantine’s und Absolut. Prägend für diesen Markt ist eine hohe Dynamik, die in stetigen Veränderungen der Verbrauchererwartungen, regulatorischen Vorgaben und Lieferkettenanforderungen Ausdruck findet. Das Team stand unter hohem Druck, der Belegschaft die passenden Fähigkeiten schnell und in großem Umfang zu vermitteln.

So fragmentiert, wie das Lernökosystem und die Skilldaten des Unternehmens waren, konnte jedoch kein ganzheitliches Bild der Fähigkeiten der Belegschaft entstehen. Um das zu beheben, entwickelte Pernod Ricard gemeinsam mit Degreed einen einheitlichen Lernhub, der Skills und Lernaktivitäten miteinander verknüpft und Workday als Referenzpunkt nutzt. Bis dato wurden dadurch Kosteneinsparungen in Höhe von 600.000 Euro durch Plattformkonsolidierung realisiert, mehr als 92 % der Teilnehmenden der Pilotgruppe nutzen die Plattform mehr als zweimal pro Monat, und es stehen Daten zu den Skills der Belegschaft zur Verfügung, auf deren Nutzung für strategische Personalentscheidungen man auf CIO- und CHRO-Seite bereits gespannt ist.

Interview ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=d9WX3spSUXA

KUNDEN-STECKBRIEF

Company Icon

Branche:

Spirituosen und Getränke

Hauptsitz:

Paris, Frankreich

Unternehmensgröße:

ca. 18.000 Mitarbeitende in 70 Ländern

Die Ergebnisse in Zahlen:

600.000 €
Einsparungen durch Stilllegung redundanter Lernplattformen
92%+
der Benutzer:innen greifen mehr als zweimal pro Monat auf Degreed zurück
95%
der Mitarbeitenden gaben an, einem Unternehmen, das in ihre berufliche Entwicklung investiert, länger die Treue zu halten
Herausforderung

Schnelle Weiterentwicklung der Mitarbeitenden, um mit rasanten Marktveränderungen Schritt zu halten

Die Transformation seiner Belegschaft wurde für Pernod Ricard zum obersten Gebot. Vor dem Hintergrund sich rasant wandelnder Kundenansprüche galt es für Vertrieb und Marketing, sich ebenso schnell darauf einzustellen. Wirtschaftliche wie regulatorische Faktoren verlangten es, weltweite Betriebsprozesse neu auszurichten. So wurden Lieferkettenresilienz und Kosteneffizienz mit einem Mal zur geschäftskritischen Priorität.

Wettbewerbsfähigkeit war in diesem Umfeld direkt davon abhängig, die passenden Fähigkeiten am richtigen Ort verfügbar zu haben.

„Prägend für unsere Branche ist, dass sie sich ununterbrochen verändert. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Mitarbeitenden diese Veränderungen schnell vermitteln. Dazu benötigen wir Klarheit darüber, wo sie aktuell stehen und über welche Fähigkeiten sie verfügen, damit wir sie in die Zukunft führen können.“

– Louis Bosche, Head of HR Tech, Pernod Ricard

Vonseiten der Mitarbeitenden bestand große Motivation für die Entwicklung der nötigen Skills, um mit den Anforderungen des Marktes Schritt zu halten: Bei einer Umfrage gaben 95 % von ihnen an, dass sie einem Unternehmen, das in ihre berufliche Entwicklung investiert, länger die Treue halten würden. Was sich die Belegschaft (und die Unternehmensführung) wünschte, waren klarere und effektivere Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.

Die Mitarbeitenden von Pernod Ricard hatten zwar Zugang zu einer Vielzahl an Lernangeboten. Das organische Wachstum des Lernökosystems hatte über die Jahre jedoch zu redundanten Plattformen, fragmentierten Tools und einer Architektur geführt, die das Team nur noch schwer handhaben konnte. So war es für L&D- wie Führungsteams unmöglich, den Skillfortschritt zu erfassen und Lücken in der Mitarbeiterentwicklung auszumachen, die die Transformation ausbremsen könnten.

2023 hatte Pernod Ricard einen Skillkatalog in Workday eingeführt, der mit rund 900 Jobprofilen verknüpft ist, wobei jeder Rolle etwa 20 Skills zugeordnet sind. Die Mitarbeitenden konnten damit zwar ihre Skills erfassen und erhielten grundlegende Lernempfehlungen. Was jedoch gänzlich fehlte, waren eine Leistungsskala, Einblicke in den Lernfortschritt oder eine Verbindung zwischen individueller Skillentwicklung und den Anforderungen des Unternehmens.

Pernod Ricard benötigte eine technische Architektur, die für das eigene Tech-Ökosystem und die Entwicklung der Mitarbeitenden optimale Möglichkeiten schafft und dabei Lernerfahrungen und Skilldaten vereinheitlicht.

Lösung

Mit einem umfassenden Lernökosystem auf die Überholspur zur skillbasierten Methodik

Für das technische Ökosystem und die Architektur, die Pernod Ricard benötigte, suchte das Unternehmen nach einer skillorientierten Plattform, die sich nahtlos mit Workday, seinem Human Resources Information System (HRIS), integrieren ließ.

Die enge, native Integration von Degreed und Workday war für die Umsetzung unerlässlich. Workday ist der zentrale Referenzpunkt sowohl für alle Mitarbeiterdaten des Unternehmens als auch für dessen Jobarchitektur und Skilltaxonomie. Dank der bidirektionalen Integration von Degreed und Workday werden Kompetenznachweise, die Mitarbeitende erbringen, in Echtzeit in beiden Systemen aktualisiert und so dem gesamten Unternehmen für Personalentscheidungen verfügbar gemacht.

„Ich glaube, derzeit ermöglicht keine andere Plattform auf dem Markt eine so enge Integration mit Workday. Das ist für uns essenziell wichtig.“

– Louis Bosche, Head of HR Tech, Pernod Ricard

Degreed bot eine zentrale Plattform, auf der die Mitarbeitenden Lernangebote erhalten, die direkt mit ihrem Skillprofil verknüpft sind. Ebenso erhalten sie individuell auf ihren aktuellen Wissensstand zugeschnittene Empfehlungen zum Aufstieg auf das nächste Kompetenzlevel – all dies unter Einbeziehung der Mitarbeiterdaten, Jobarchitekturen und Skilltaxonomien aus Workday. Dank des bidirektionalen Echtzeit-Austauschs der Skilldaten konnte das Team von Pernod Ricard ein umfassendes, umsetzbares Bild der Skills und Lernerfahrung der Belegschaft zeichnen.

„Degreed ist für unsere Mitarbeitenden zur zentralen Anlaufstelle für ihre Lernerfahrung geworden – ein Ort, an dem alles auf ihre Skills abgestimmt ist, sodass sie ihre Leistung verbessern können und dabei dieselbe Sprache wie in Workday sprechen.“

– Anna Gosteva, Product Owner, Learning & Employee Engagement, Pernod Ricard

Indem das Team lokale Plattformen ausrangierte und mit Degreed auf eine zentrale Lösung setzte, konnte es die technische Komplexität beseitigen, die den Prozess ausgebremst hatte. Zudem realisierte es enorme Einsparungen in einer Zeit, in der Kosteneffizienz von höchster Bedeutung war. Dabei kann es nun sämtliche weltweit verfügbaren Inhalte an zentraler Stelle einsehen und fundierte Entscheidungen treffen.

Das neue Technologie-Ökosystem verhalf dem Team zu einem klaren Bild der Fähigkeiten der Belegschaft und zur Umsetzung einer skillbasierten Methodik.

Dabei wurde eine allgemeingültige Skillsprache etabliert und alles auf fünf universelle Kern-Skills ausgerichtet, die direkten Bezug auf die Unternehmensstrategie von Pernod Ricard nehmen:

  1. Geschäftliche Versiertheit
  2. Generative KI
  3. Änderungsmanagement
  4. Lebenslanges Lernen
  5. Inklusives Handeln

Das Team traf eine bewusste Entscheidung, die das Vertrauen stärkte und die Akzeptanz auf breiter Basis förderte: Skilldaten sollten zur Personalentwicklung und Erschließung neuer Chancen genutzt werden, jedoch niemals für Leistungsbeurteilungen oder Vergütungsentscheidungen. Allein diese Entscheidung bewirkte eine Zunahme der unternehmensweiten Beteiligung, selbst in operativen Bereichen, die bisher schwerer zu erreichen waren.

„Diese Initiative zum Skillaufbau kann als Motor für das Wachstum unseres Unternehmens fungieren. Wir haben überlegt, wie wir durch unsere Upskilling-Initiative die geschäftliche Transformation vorantreiben und unsere Geschäftsziele erreichen können.“

– Anna Gosteva, Product Owner, Learning & Employee Engagement, Pernod Ricard

Parallel dazu beschloss Pernod Ricard, allen Mitarbeitenden mindestens eine Stunde Lernzeit pro Woche einzuräumen, und verankerte dies in seinen Governance-Standards. Eine Stunde ist dabei doppelt so viel wie der Branchenstandard.

Das Team plant außerdem, mit Degreed Maestro KI-gestütztes Lernen, Rollenspiele und Coaching in die Akademien für Funktionsbereiche und Führungskräfte zu integrieren. KI-gesteuerte Simulationen und Rollenspiele ermöglichen es den Mitarbeitenden, Skills im Kontext zu üben. So können sie erworbenes Wissen schneller in die Praxis umsetzen.

Ergebnis

Pernod Ricard avancierte zum skillorientierten Unternehmen

Durch die Konsolidierung redundanter Lernplattformen in Degreed konnte Pernod Ricard 600.000 Euro einsparen. Das Team vermittelt dem Unternehmen nun mehr Lernerfahrungen, Dateneinblicke und kompetenzbezogene Intelligence zu deutlich geringeren Kosten.

Das Pilotprojekt wurde im Februar 2026 in ausgewählten Ländern mit 4.500 Mitarbeitenden gestartet. Innerhalb weniger Wochen hatte die Plattform bereits die Marke von 1.000 aktiven Benutzer:innen erreicht, wobei die ersten Teilnehmenden anhand von Eigenbeurteilungen im Schnitt acht Skills pro Person angaben. Dies war ein Zeichen dafür, dass sich die Erfahrung einfach gestaltete, zielführend war und von den Mitarbeitenden vertrauensvoll angenommen wurde.

Derzeit rufen 92 % der Benutzer:innen die Plattform mindestens zweimal pro Monat auf. Unternehmensweit haben inzwischen mehr als 70 % der Beschäftigten 15 oder mehr Skills in Workday erfasst, darunter auch Mitarbeitergruppen, die sich bislang nur schwer ins Boot holen ließen.

Die bedeutendste Veränderung findet sich jedoch nicht in der Lernbeteiligung, sondern darin, wie das Unternehmen die von Degreed generierten Daten nutzt. Skill-Intelligence, die Aufschluss über Kompetenzlevels, Skill-Lücken und Skillfortschritte nach Region und Funktion gibt, findet den Weg vom L&D-Dashboard in die Hände der Geschäftsbereichsleitungen. Auf Führungsebene erkennt man den Wert dieser Daten bereits.

„Unsere CIO, unser CHRO und alle Führungskräfte fragen uns: ‚Wann erhalte ich Zugriff auf Skilldaten meiner Mitarbeitenden? Kann ich erfahren, wer über welche Skills verfügt, auf welchem Leistungsniveau diese liegen und wo Lücken bestehen?‘ Denn sie wissen, dass dies äußerst interessante Erkenntnisse wären, die es zu verstehen gilt.“

– Louis Bosche, Head of HR Tech, Pernod Ricard

Nächste Schritte

  • Einführung des Degreed-Lernhub für alle Mitarbeitenden weltweit
  • Integration von Degreed Maestro für KI-gestützte Simulationen und Rollenspiele innerhalb von Akademien für Fachbereiche und Führungskräfte
  • Einführung von Heatmaps zum Skill-Leistungsniveau auf regionsspezifischer Ebene für fundierte Entscheidungen zur Personalbeschaffung und weniger Abhängigkeit von externen Neueinstellungen
  • Unternehmensweite Bereitstellung der Skillanalyse-Dashboards für CIO, CHRO und Verantwortliche der Geschäftsbereiche

Erfahren Sie, wie Degreed die Transformation führender Unternehmen unterstützt

„Ich glaube, derzeit ermöglicht keine andere Plattform auf dem Markt eine so enge Integration mit Workday. Das ist für uns essenziell wichtig.“
Louis Bosche Head of HR Tech, Pernod Ricard
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